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Geschichte der Allmersschule



Zur Gründung der Allmersschule




Die Allmersschule wurde ursprünglich im Jahre 1901 von der Gemeinde Geestemünde gegründet. Sie machte innerhalb der dörflichen Gemeinschaft bereits einen recht städtischen Eindruck durch die drei Stockwerke, den Zwerchgiebel mit Ausbau im 4. Stock und einem Türmchen auf dem Dach.

Die Allmersschule war zunächst eine sogenannte Volksschule und nur für Knaben bestimmt. Zum ersten Mal wurde der Name einer Schule nicht topographisch hergeleitet, sondern von einer Person genommen: Herrmann Allmers.

Die Allmersschule hatte zu Beginn 20 Klassen. Schulleiter war der Rektor Delventhal.

Ca. um 1927 wurde das Volksschulwesen gegliedert und an der Allmersschule wurden „gehobene Abteilungen“ für Jungen und Mädchen eingerichtet. Ziel der gehobeneren Abteilungen war die sogenannte „mittlere Reife“.

Am 18. September 1944 wurde die Allmersschule neben anderen wichtigen Gebäuden in Geestemünde und Umgebung zerstört. Bei der Wiederaufnahme des Volksschulunterrichts 1945/46 stand nur das Gebäude der Humboldtschule zur Verfügung. Diese wurde am 1. März 1946 in Humboldtschule I und II geteilt. Die Humboldtschule II umfasste dabei den Grund- und Sonderschulbereich unter Herrn Direktor Lange.

In den Jahren 1950/51 fand der Wiederaufbau der Schule statt. Lediglich die Außenmauern der ursprünglichen Schule waren erhalten geblieben. Ostern 1951 konnte die Humboldtschule II als 6jährige Grundschule in das neu errichtete Gebäude an der Allmersstraße einziehen. Die Kosten für den Wiederaufbau beliefen sich zum damaligen Zeitpunkt auf 375.000 DM plus 70.000 DM für die Einrichtung. 1958 wurde die Allmersschule durch den Bau einer Turnhalle ergänzt und der Schulhof bis zur Sachsenstraße erweitert.



Quelle: Allmersschule 1901-1951-2001 (Festschrift)



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