Unsere Allmersschule

Blick auf den westlichen Schulhof. 

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Stadtplanausschnitt
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Hier finden Sie uns

Allmersschule

Allmersstr. 2
27570 Bremerhaven
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Unsere Turnhalle (oben)

Unsere Bücherei (unten)

Schulhof

Raum unserer Schulsozialarbeiterin

21.05.2020 bis 24.05.2020 Schulfrei (Christi Himmelfahrt)

30.05.2020 bis 02.06.2020 Pfingstferien

06.07.2020 Elternsprechtag  (Notbetreuung mit Anmeldung)

15.07.2020 letzter Schultag vor den Ferien
                 09.00 Uhr Verabschiedung der 4. Klässler auf der Schulversammlung
                 11.00 Uhr Unterrichtsschluss 

16.07.2020 bis 26.08.2020 Sommerferien
 

Übersicht Schulferien:     Hier klicken!

Zur Gründung der Allmersschule


Die Allmersschule wurde ursprünglich im Jahre 1901 von der Gemeinde Geestemünde gegründet. Sie machte innerhalb der dörflichen Gemeinschaft bereits einen recht städtischen Eindruck durch die drei Stockwerke, den Zwerchgiebel mit Ausbau im 4. Stock und einem Türmchen auf dem Dach.

Die Allmersschule war zunächst eine sogenannte Volksschule und nur für Knaben bestimmt. Zum ersten Mal wurde der Name einer Schule nicht topographisch hergeleitet, sondern von einer Person genommen: Herrmann Allmers.

Die Allmersschule hatte zu Beginn 20 Klassen. Schulleiter war der Rektor Delventhal.

Ca. um 1927 wurde das Volksschulwesen gegliedert und an der Allmersschule wurden „gehobene Abteilungen“ für Jungen und Mädchen eingerichtet. Ziel der gehobeneren Abteilungen war die sogenannte „mittlere Reife“.

Am 18. September 1944 wurde die Allmersschule neben anderen wichtigen Gebäuden in Geestemünde und Umgebung zerstört. Bei der Wiederaufnahme des Volksschulunterrichts 1945/46 stand nur das Gebäude der Humboldtschule zur Verfügung. Diese wurde am 1. März 1946 in Humboldtschule I und II geteilt. Die Humboldtschule II umfasste dabei den Grund- und Sonderschulbereich unter Herrn Direktor Lange.

In den Jahren 1950/51 fand der Wiederaufbau der Schule statt. Lediglich die Außenmauern der ursprünglichen Schule waren erhalten geblieben. Ostern 1951 konnte die Humboldtschule II als 6jährige Grundschule in das neu errichtete Gebäude an der Allmersstraße einziehen. Die Kosten für den Wiederaufbau beliefen sich zum damaligen Zeitpunkt auf 375.000 DM plus 70.000 DM für die Einrichtung. 1958 wurde die Allmersschule durch den Bau einer Turnhalle ergänzt und der Schulhof bis zur Sachsenstraße erweitert.



Quelle: Allmersschule 1901-1951-2001 (Festschrift)

 

A

 

Anfangsphase

Die Erstklässler nehmen in den ersten Schulwochen nicht am gesamten Schulvormittag teil. Sie haben in Halbgruppen die Möglichkeit, sich an unseren Schulalltag zu gewöhnen. So können wir die Gelegenheit nutzen, die Kinder und ihre Fähigkeiten intensiver kennen zu lernen. Dadurch gelingt es uns dort anzusetzen, wo die Kinder stehen und sie Stück für Stück für die Schule fit zu machen.

 

Ansprechpartner

Schulleitung: Frau Quaas (Rektorin)

Frau Lappöhn (Konrektorin)

Sekretariat:   Frau Woraschk

Hausmeisterin: Frau  Osmers

Schulelternsprecher: Frau Vallone , Frau Adam

 

Antolin

Viele Klassen nehmen an der Leseförderung von „Antolin“ teil. Die Kinder können auf einer Seite im Internet (www.antolin.de ) Fragen zu gelesenen Büchern beantworten und so Punkte sammeln. Die Kinder erhalten hierfür Zugangsdaten und haben die Möglichkeit, auch von zu Hause aus, Bücher bearbeiten zu können. Hiermit wollen wir die Lesefreude unserer Schülerinnen und Schüler fördern.

 

B

 

Bildungsgutscheine

Eltern haben die Möglichkeit bei der Arbeitsagentur einen Bildungsgutschein für Ihr Kind zu beantragen. Bei Vorlage eines gültigen Bildungsgutscheins in der Schule werden die Kosten von Tagesausflügen  und Nachhilfe (u.a.) übernommen.

 

Busschule

An der Busschule nehmen die Kinder der 2. oder 3. Klassen teil. Die Kinder lernen dort, wie sie sich richtig im Bus verhalten sollen. Außerdem steht ein Ausflug zum Betriebsgelände von BREMERHAVEN BUS auf dem Plan.

 

E

 

Elternarbeit

Uns ist es wichtig, dass Eltern, Mitarbeiter/innen, Schülerinnen und Schüler gut zusammenarbeiten, um für jedes Kind eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der es gut lernen kann. Deshalb ist es notwendig, dass Eltern an unseren Elternabenden und Elternsprechtagen teilnehmen. Auch die Mitarbeit der Eltern in der Schule, sei es als Elternsprecher oder in der Klasse, z.B. als Unterstützung beim Lesen, bei Ausflügen, Festen usw., belebt unser Schulleben.

 

Entschuldigungen

Sollte ein Kind erkranken oder aus einem anderen Grund fehlen, müssen die Eltern ihr Kind am ersten Tag der Abwesenheit bis 10.00 Uhr telefonisch unter 0471/ 3913670 oder durch einen Mitschüler entschuldigen. Sollte das Kind länger krank sein (ab 3 Tagen), ist eine schriftliche Entschuldigung erforderlich. Weist das  Kind erhöhte Fehlzeiten auf, ist es nach Absprache erforderlich, dass die Eltern eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. 

Sie können Ihr Kind auch per Mail allmers@schule.bremerhaven.de entschuldigen.

 

Förderunterricht

Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf erhalten ergänzenden Unterricht in Kleingruppen und innerhalb der Klasse durch Fachlehrer und Sonderpädagogen.

 

Förderverein

Mit Hilfe des  Fördervereins können  Anschaffungen getätigt werden, die über den Schuletat hinausgehen (z.B. Bücher für die Bücherei oder Spielgeräte für den Schulhof). Außerdem werden einige Aktionen (z.B. Theaterstücke oder Musikaufführungen) durch diese Spenden unterstützt. Aus diesem Grund suchen wir immer wieder Menschen, die sich bereit erklären den Förderverein der Allmersschule durch ihre Mitgliedschaft zu unterstützen. Ein Mitgliedsantrag ist im Sekretariat erhältlich.

 

Frühbetreuung

Die Schüler der Allmersschule haben die Möglichkeit, bereits ab 7 Uhr in die Schule zu kommen und dort in die Frühbetreuung zu gehen. Dieses Angebot richtet sich an alle Eltern, die keine andere Möglichkeit der Betreuung haben. Das Kind kann in der Frühbetreuung eine Kleinigkeit frühstücken.

 

Frühstück

Die Klassen frühstücken jeden Tag gemeinsam. Es ist  wichtig, dass die Kinder während des Schulvormittags eine ausgewogene Mahlzeit zu sich nehmen, damit sie gut und aufmerksam lernen können. Eltern sollten deshalb darauf achten, Ihrem Kind ein gesundes Frühstück mitzugeben. Dies kann z.B. aus einem Brot, Obst, Gemüse, oder einem Joghurt bestehen. Als Getränk sollte  ein möglichst zuckerarmes Produkt (am besten Mineralwasser) gewählt werden.

 

Fundsachen

Kleidungsstücke und Turnbeutel, die gefunden werden, werden im Keller gesammelt. Sollte ein Kind etwas vermissen, kann es dort nachschauen, ob es sein Kleidungsstück oder Turnbeutel wiederfindet. Brillen und Schmuck werden im Lehrerzimmer aufbewahrt.

 

G

 

Gänsefüßchen

Die Schülerinnen und Schüler haben ca. 4 Mal im Jahr die Möglichkeit über eine Zeitschrift kostengünstig Bücher zu bestellen. Hiermit wollen wir die Lesemotivation und Lesebereitschaft der Kinder unterstützen und fördern.

 

H

 

Hausaufgaben

In der Regel erhalten die Kinder von Montag bis Donnerstag Hausaufgaben. Diese dienen der Wiederholung, Vertiefung oder auch als Vorbereitung des Unterrichts. Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind diese Hausaufgaben möglichst selbständig anfertigt.

 

K

 

Klassenrat/Klassensprecher

An unserer Schule finden regelmäßig Klassensprechertreffen statt. Außerdem gibt es in vielen Klassen einen Klassenrat. So haben die Kinder schon früh die Gelegenheit demokratisches Handeln zu lernen und anzuwenden.

 

L

Lehrer/-innen der Schule

An unserer Schule unterrichten zurzeit folgende Lehrerinnen und Lehrer:

1a: Frau Bach
1b: Herr Tetzlaff
1c: Frau Hansen

2a: Frau Patzke
2b: Frau Sänger

3a: Frau Lührs
3b: Frau Henkes

4a: Frau Rademacher
4b: Herr Doß
4c: Frau Lappöhn

 

M

 

Materialien – Was benötigt Ihr Kind?

Um im Unterricht gut mitarbeiten zu können braucht ein Schüler bestimmte Materialien.

Dazu gehören:

  • Etui mit 2 Bleistiften, Radiergummi, Anspitzer, Buntstiften und Lineal

(später auch ein Füller)

  • Klebestift
  • Malkasten
  • Wachsmalstifte
  • Eine gute spitze Schere (für Linkshänder eine Linkshänderschere)

Neben diesen Dingen werden in einigen Klassen noch weitere Materialien benötigt. Hierüber  informiert der jeweilige Klassenlehrer dann extra die Schüler und Eltern.

Bitte kontrollieren Sie regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Kind, ob alle benötigten Materialien vollständig sind.

 

P

 

Pausen

Pausenzeiten:

1. Pause 09.45 Uhr – 10.15 Uhr

2. Pause 11.45 Uhr – 12.00 Uhr

In der Regel sollen sich die Kinder während der Pause an der frischen Luft bewegen und spielen, wenn es regnet wird abgeklingelt. Dann können die Kinder die Pause in ihren Klassenzimmern verbringen. Der Schulhof wird immer von zwei Kollegen beaufsichtigt.

In der ersten großen Pause können sich die Kinder mit einem Ausweis verschiedene Spielsachen ausleihen. Für den Ausweis benötigen sie ein Foto.

Die Kinder dürfen den Schulhof in der Pause nicht verlassen.

 

S

 

Schulanfang

Die Schulanfänger erhalten vor Schulbeginn eine Liste von den Klassenlehrern mit Dingen, die zu besorgen sind. Bestimmte Materialien ( u.a. Tuschkasten und Wachsmalstifte ) werden über die Schule angeschafft, dafür wird in den ersten Wochen ein Unkostenbeitrag eingesammelt.

In den ersten Wochen findet für die Schulanfänger verkürzter Unterricht statt. Die Klassen werden zunächst in Halbgruppen unterrichtet und dann langsam zusammengeführt. So hat der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin die Möglichkeit, die Kinder in einem kleinen Rahmen kennen zu lernen.

 

Schulengel

Bestellen Sie gern online? Dann können Sie bei Schulengel.de mit nur drei Mausklicks Geld für unseren Förderverein sammeln. Ganz einfach und ohne Mehrkosten!

Einfach vor dem nächsten Online-Einkauf über www.schulengel.de zum Shop seiner Wahl weiterleiten lassen. Die Shops zahlen für diesen kleinen Umweg eine Dankeschön-Prämie, die unserem Förderverein gutgeschrieben wird. 

Und das Tolle: Der Einkauf wird dadurch nicht teurer! Vielen Dank für Ihr Engagement!

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Schülerbücherei

Aus unserer Schülerbücherei können sich die Schülerinnen und Schüler Bücher für zu Hause ausleihen. Es sollte zu Hause darauf geachtet werden, dass das Kind sorgfältig mit den Büchern umgeht und dass die entliehenen Bücher rechtzeitig wieder zurück gegeben werden.

 

Schulsozialarbeit

Unsere Schulsozialarbeiterin heißt Frau Gießmann.

 

Schulweg

Alle Kinder, die in der Nähe der Schule wohnen, sollten morgens zu Fuß kommen. Es ist gut, wenn die Schulanfänger in den ersten Wochen bis auf den Schulhof begleitet werden. Für die Entwicklung des Kindes ist es wichtig, dass es möglichst früh lernt, seinen Schulweg alleine zu gehen. Nur wenn Ihr  Kind weiter weg wohnt darf es mit Genehmigung der Schulleitung ab Klasse 3 mit dem Fahrrad zur Schule fahren.

 

Sportunterricht

Für die Teilnahme am Sportunterricht ist es erforderlich, dass alle Kinder angemessene Sportkleidung dabei haben (Turnschuhe mit heller Sohle, T-Shirt, lange oder kurze Sporthose). Es sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder an diesen Tagen Kleidung und Schuhe tragen, die sie selbständig an- und ausziehen können. Schmuck muss während des Sportunterrichts ablegt werden.

 

Schwimmunterricht

Der Schwimmunterricht findet für unsere Schülerinnen und Schüler in den dritten Klassen statt.

Seit dem Schuljahr 2018/19 findet der Schwimmunterricht als Blockunterricht (3 Wochen) statt. Dafür werden die Kinder jeden Tag mit dem Bus zum Bad 3 gebracht und wieder abgeholt.
Die Busbegleitung sowie der Schwimmunterricht werden von der Bädergesellschaft organisiert.

Für die zweiten Klassen findet in dieser Zeit eine Wassergewöhnung in Form eines einwöchigen Schwimmkurses statt, falls Schüler/innen noch nicht wassergewöhnt sind.

 

Streitschlichter

Schülerinnen und Schüler ab der 2. Klasse können sich zum Streitschlichter ausbilden lassen. Dazu nehmen sie an einem einwöchigen Seminar teil. Anschließend werden sie in den großen Pausen eingesetzt, um ihren Mitschülern auf dem Schulhof bei Problemen zu helfen.

 

U

 

Umzug

Wird ein Wohnungswechsel vorgenommen, so ist die neue Anschrift der Schule umgehend mitzuteilen.

 

Ü

 

Übergang zur Oberschule

Die Übergangsgespräche erfolgen zum Schulhalbjahr in der 4. Klasse. Zu diesem Zeitpunkt werden Sie über das Anwahlverfahren der Schulen informiert. Weitere Informationen erhalten Sie bei dem jeweiligen Klassenlehrer/in.

 

V

 

Verlässliche Grundschule

Die Allmersschule ist eine Verlässliche Grundschule, d.h. sie ist immer von 8 Uhr bis 13 Uhr für die Kinder geöffnet. Sollte aus verschiedenen Gründen einmal Unterricht ausfallen, so findet eine Notbetreuung statt.

Die Erstklässler nehmen in den ersten Schulwochen nicht am gesamten Schulvormittag teil. Sie haben in Halbgruppen die Möglichkeit, sich an unseren Schulalltag zu gewöhnen. So können wir die Gelegenheit nutzen, die Kinder und ihre Fähigkeiten intensiver kennen zu lernen. Dadurch gelingt es uns dort anzusetzen, wo die Kinder stehen und sie Stück für Stück für die Schule fit zu machen.

 

Z

 

Zeugnisse

Am Ende des 1., 2. und 3. Schuljahres und zweimal im 4. Schuljahr erhält Ihr Kind ein Zeugnis. Es enthält in diesen Schuljahren keine Noten, sondern Aussagen über die erbrachten Lernfortschritte sowie über die Entwicklung des Arbeits- und Sozialverhaltens.

1. Ausgangslage und Bilanz

 1.1. Handlungsrahmen und Bedingungen an der Allmersschule

 
Die Allmersschule gibt es an diesem Standort seit über 100 Jahren, das jetzige Gebäude seit über 50 Jahren. Hier lernen und arbeiten zurzeit ca. 210 Kinder, 13 LehrerInnen, 6 Betreuungskräfte, eine Sekretärin, eine Schulsozialarbeiterin, eine Bürgerarbeiterin und ein Hausmeister.

Seit 18 Jahren werden Kinder mit Sprach-, Entwicklungs- und Lernstörungen aus unserem Schulbezirk integrativ unterrichtet. Diese Kinder werden durch zwei Sonderpädagoginnen gefördert und betreut, sowohl im Klassenverband als auch in externen, kleinen Fördergruppen.

Das Kollegium der Allmersschule besteht aus 10 Klassenlehrer- Innen, 2 Sonderpädagoginnen, 1 Referendarin, 1 Erzieherin und Schulleiterin. Das Durchschnittsalter beträgt 43,8.

Die Verlässlichkeit der Grundschule bis 13.00 Uhr stellen 6 Betreuungskräfte sicher. Seit 2006/2007 nehmen alle Schüler verbindlich als Klassenverband an der Betreuung teil.

Das Einzugsgebiet der Allmersschule ist geprägt durch Mietblöcke. Es zählt auch ein kleines Einfamilienhausviertel dazu, viele dieser Kinder besuchen aber die benachbarte katholische Privatschule. Der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler beträgt 20%, die aus über 10 verschiedenen Nationen kommen. Dazu kommen noch die Kinder mit einem Migrationshintergrund aus Osteuropa (ca. 10%), was sich aber aus Statistiken nicht entnehmen lässt. Seit etwa 2 Jahren kommen noch Zuwanderer aus Kriegsgebieten und aus anderen EU Staaten dazu. Viele Kinder leben in Familien, die Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beziehen (etwa 70%) dazu kommen die Familien mit sehr geringem Einkommen trotz Arbeit. Viele Kinder wachsen bei nur einem Elternteil auf (ca. 45%). Die Fluktuation ist verhältnismäßig hoch.

Die Schulanfangsdiagnostik „Mirola“ wird seit 11 Jahren durchgeführt. Danach wird der Förderbedarf für die einzelnen Kinder festgelegt. Die Förderschwerpunkte werden gezielt auf die einzelnen Kinder zugeschnitten, teilweise durch Binnendifferenzierung oder auch durch Arbeit in der Kleingruppe außerhalb des Klassenverbandes. Außerdem können wir seit 7 Jahren außerschulische Förderung nach Unterrichtsschluss anbieten. Bei immer mehr Kindern besteht ein Förderbedarf in einzelnen oder mehreren Bereichen.

Bereits vor Schuleintritt der Kinder führen wir an der Schule den Cito-Test durch, um die Sprachfähigkeiten der Kinder festzustellen. Dabei ergab sich ein Förderbedarf sowohl von Kindern mit Deutsch als Muttersprache als auch von Kindern mit Migrationshintergrund von insgesamt ca. 30%.

Seit dem Sommer 2005 finden verpflichtende Übergangsgespräche mit den Erzieherinnen der Kindertagesstätten statt. Die erstellten Protokolle werden gesammelt und liefern in vielen Fällen hilfreiche Informationen.


1.2 Bilanz


1.2.1 Das können wir gut

Unterricht: Lernen an Stationen, Rituale, Experimente


Die Schüler werden zur selbstständigen Arbeit geführt und unterstützen sich gegenseitig. Zusammenarbeit in den Jahrgangsteams führt zu immer mehr gemeinsamen Unterrichtsprozessen. In immer mehr Klassen findet erfolgreich Arbeit an Stationen statt. So sind z.B. Sachkundestationen für alle Klassen ein fester Bestandteil des Unterrichts. Die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen wie „Sommerschule Wasser“, „Geotag“ und „ESP-Projekte“ haben zu mehr Experimentier-freudigkeit im Unterricht geführt. Die Differenzierung in Einzel- und Gruppenarbeit findet besonders für die schwachen SchülerInnen in allen Klassen statt und auch immer häufiger für die Leistungsstarken. In allen Klassen wird mit dem Leseprogramm Antolin gearbeitet. Für alle Kinder sind feste Rituale und Regeln von großer Bedeutung, deshalb schafft der Morgenkreis als festes Ritual in allen Klassen Orientierung und Sicherheit.

 

Gestaltung der Lernumgebung


Jede Klasse hat ihren Klassenraum nach ihren Bedürfnissen nett gestaltet. Auch die Förder- und Betreuungsräume sind für die Bedürfnisse der SchülerInnen eingerichtet. Jede Klasse verfügt über Computer mit Internetzugang und eine kleine Klassenbücherei.

 

Schulleben


Auch wenn die meisten Eltern sich nur zögerlich an schulischen Veranstaltungen beteiligen, finden regelmäßig im Jahr mehrere davon in der Turnhalle und der Aula statt (Karneval, Spielefest zu Ostern, Sommerfest, Laternelaufen, Weihnachtsfeier, Weihnachtsmärchen, Lesefest, Lesenacht, Hörnacht). In unserer Schule wird ab der zweiten Klasse Flötenunterricht angeboten, außerdem gibt es ein Schulorchester.

In der Allmersschule arbeitet ein Leseclub. Die Aula ist renoviert, verfügt über einen Medienbereich und ist mit Musikinstrumenten sehr gut ausgestattet. Auch eine modern eingerichtete Küche ist im Keller vorhanden.

Seit November 2007 findet regelmäßig eine Frühbetreuung ab 07.15 Uhr mit Frühstücksangebot statt. Seit Frühjahr 2006 arbeitet eine Gruppe an der Umgestaltung des Schulgeländes zum naturnahen Spiel, Bewegungs- und Erfahrungsraum. Als erster Schritt wurden im Sommer 2006 neue Spielgeräte aufgebaut. Dank einer Spende der GEWOBA haben wir seit April 2014 eine Spieleausleihe für die große Pause. Auch seit April 2014 gibt es ein Fußballfeld, Sitzgelegenheiten und zwei neue Spielgeräte aufgebaut. Wir arbeiten eng mit den umliegenden Kindertagesstätten zusammen. Im Rahmen von Patenschaften lesen Grundschüler regelmäßig in den Kindertagesstätten vor. Eine Kollegin arbeitet in dem stadtübergreifenden Arbeitskreis „Grundschule-Kitas“ mit.

In der Allmersschule findet ab der 1. Klasse ein Sozialtraining („Verhaltenstraining für Schulanfänger mit Ferdi“) statt. In der Schule bestehen Patenschaften zwischen Erst- und Drittklässlern, um die Eingewöhnung zu erleichtern und das Miteinander zu fördern. Die Allmersschule hat eine Schulordnung, die in allen Klassen besprochen wird und auch überall ausgehängt ist. Auch die Eltern werden bei der Anmeldung darüber informiert. Betreuungskräfte, Eltern und Lehrerinnen sind als Mediatoren ausgebildet, es finden regelmäßige Mediationsangebote statt, die im Stundenplan ausgewiesen sind. Seit dem Schuljahr 06/07 arbeiten in den großen Pausen ausgebildete Schülerstreitschlichter. Jedes Jahr bilden wir am Anfang des Jahres neue Schülerstreitschlichter der 2. und 3. Klassen aus.


Gestaltung des Schulanfangs: Schulanfangsbeobachtungen


Die Diagnostik am Schulanfang hat sich durch die Einführung verschiedener Verfahren deutlich verbessert. So findet regelmäßig der Cito-Test schon weit vor Schuleintritt statt, so dass schon vor Schulbeginn gezielt gefördert werden kann. Es finden ausführliche Übergabegespräche mit den Kindertagesstätten statt. Danach werden noch intensive Gespräche mit den Eltern und den zukünftigen SchülerInnen geführt. So sind schon viele Förderbedarfe vor Schuleintritt bekannt. Durch das seit elf Jahren stattfindende Mirola-Beobachtungs-verfahren werden noch einmal Förderbedarfe erkannt.

 

Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen


Um die Kinder in ihrer Entwicklung besser verstehen und gezielter fördern zu können, arbeiten wir eng mit den Institutionen zusammen, bei denen unsere Kinder therapeutische und/oder sozialpädagogische Unterstützung erhalten. Wir pflegen auch enge Kontakte zum REBUZ, Erziehungsberatungsstellen, Tagesgruppen, „Strohhalm“, Ergotherapeuten, Jugendhilfe usw.. Sobald Kinder unserer Schule therapeutische oder sozialpädagogische Unterstützung erhalten, ist es bei uns Prinzip, dass die Lehrkräfte, sofern die Elterneinwilligung vorliegt, Kontakt zur Einrichtung aufnehmen. Uns ist wichtig, ein gemeinsames Konzept zu erstellen um möglichst optimale Hilfe zu gewährleisten.


Schülermitbestimmung


Klassensprecher werden ab der zweiten Klasse gewählt. Dieser Schülerrat arbeitet in regelmäßigen Abständen in einer AG unter Leitung einer Kollegin, so können sie schon in der Grundschule Demokratie üben. An der Erstellung der Schulregeln waren der Schülerrat und auch alle Kinder in den Klassen beteiligt.


Elternarbeit


Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kollegium ist uns zur Gestaltung eines lebendigen Schullebens sehr wichtig. Neben den rechtlich geregelten Mitbestimmungsmöglichkeiten der Gremienarbeit, nimmt unsere Elternschaft noch andere Gelegenheiten wahr um aktiv am Schulleben teilzunehmen. Bei der Durchführung von Sportveranstaltungen und Schulfesten unterstützen sie die Lehrkräfte. Sie helfen beim Basteln und Backen, begleiten Schulausflüge oder lesen mit einigen Kindern. Unsere Schüler werden auch durch den Förderverein sowohl finanziell als auch durch das Mitwirken bei Schulveranstaltungen unterstützt.

 

Öffnung der Schule, Zusammenarbeit mit Partnern


Die interdiziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und Institutionen ist ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der Allmersschule:

Stadttheater
Geestemünder Sportverein
Basketballverein „Die Eisbären“
Schullandheim Bokel
Polizei
Zoopädagogen
Feuerwehr
Bauernhöfe
Handwerksbetriebe
Busschule
Zirkus (Mitmachzirkus Eldorado)
Autoren
usw. .

Es ist uns wichtig, unseren SchülerInnen eine große Palette von Angeboten zu bieten um sich Lerngegenständen über verschiedene Sinne zu nähern.

 

1.2.2. Das müssten wir noch verbessern


Koordination der Fördermaßnahmen


Nach der umfangreichen Diagnostik am Schulanfang müssen noch gezielter Fördermaßnahmen beginnen. Nach der Mirola-Untersuchung findet jedes Jahr eine ausführliche Besprechung mit allen beteiligten LehrerInnen statt. Wir haben begonnen fortlaufend Absprachen zwischen den verschiedenen FörderlehrerInnen und den KlasselehrerInnen zu treffen. Wir sind dabei die Fördermaßnahmen noch zu intensivieren.

 

Umgang mit Heterogenität


Die SchülerInnen der Allmersschule kommen aus über zehn verschiedenen Nationen, die Klassen sind auch sonst sehr heterogen zusammengesetzt, wobei es in der Regel nur wenig leistungsstarke SchülerInnen gibt. Wir müssen daran arbeiten dieses als Herausforderung und Chance zu begreifen. Jedes Kind muss in seiner Unterschiedlichkeit angenommen und gefördert werden.

 

Teamarbeit


Die Teamarbeit wird weiter intensiviert. Besonders an den Schnittstellen zwischen Grundschul- und Sonderpädagogik sowie der Betreuung und dem Unterricht arbeiten wir permanent an einer engeren Verzahnung.


Erweiterung offener und differenzierter Arbeitsformen


An unserer Schule finden unterschiedliche Unterrichtsformen statt. Zunehmend wird in den Klassen auch an Stationen, mit Wochenplänen und fächerübergreifend gelernt. Deshalb werden wir gerade wegen der Heterogenität unserer SchülerInnen noch viel differenzierter arbeiten, um allen gerecht zu werden.


Mathematik


Da wir bei immer mehr Kindern an unserer Schule Schwierigkeiten im Bereich Mathematik feststellen, ergibt sich ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Wir werden uns als Kollegium mit Hilfe von Fortbildungen mit dieser Thematik auseinander setzen, um dann geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln.

 

2. Leitbild und Ziele

 

2.1. Leitbild


Seit 2002 arbeitet das Kollegium der Allmersschule in dem EU-Projekt „Mut gegen Gewalt“ sehr erfolgreich mit. Das ganze Kollegium ist einbezogen. Wir haben vier Lehrerinnen und Lehrer, die als Mediatoren ausgebildet sind und in dieser Funktion tätig sind. Es gibt regelmäßige Mediationsstunden, die im Stundenplan ausgewiesen sind. Auch Eltern und Betreuungskräfte sind in dieses Projekt integriert. Seit dem Schuljahr 06/07 arbeiten in den Pausen ausgebildete Schülerstreitschlichter.

Wir bilden jedes Jahr neue SchülerInnen zu Streitschlichtern aus, die dann in einer AG weitergeschult werden. Die Mediation hat inzwischen einen festen Platz in der Struktur unserer Schule bekommen. Streitschlichter sind Schüler und Schülerinnen, die bei Konflikten unter Mitschülern als neutrale Vermittler ihre Hilfe anbieten. Diese Tätigkeit erfordert sowohl Engagement und Einfühlungsvermögen als auch Kenntnisse über die Entstehung und Schlichtung möglicher Konflikte. Da die Erarbeitung und Festigung dieser Grundlagen nicht nebenbei in AG-Stunden zu erreichen sind, führen wir jedes Jahr eine Schulung mit ausgewählten SchülerInnen in einer Kompaktwoche durch. In dieser Woche arbeiten die SchülerInnen von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr an einem Ort außerhalb der Schule. Wir beginnen bereits in den ersten Klassen mit Sozialtraining und haben gemeinsam mit den SchülerInnen eine Schulordnung erstellt.

Schon bei Eintritt in unsere Schule versuchen wir unsere SchülerInnen an Grundlagen des sozialen Miteinanders und Basiskompetenzen der Mediation heranzuführen. Deshalb wird seit 4 Jahren ein umfangreiches Sozialtraining durchgeführt (jetzt als fester Bestandteil in den 1. Klassen). Dieses basiert auf dem Konzept „Verhaltenstraining für Schulanfänger“ mit der Handpuppe „Ferdi“ von F. Petermann/N. Gerken, H. Natzke/H.-J. Walter.

Um eine Weiterarbeit mit den Kompetenzen unserer SchülerInnen im Sek I Bereich zu gewährleisten, haben wir Kontakt zu den übernehmenden Schulen aufgenommen.


Deshalb heißt unser Leitbild:


Allmersschule ---- eine friedliche Schule


Wir akzeptieren Konflikte und nehmen uns Zeit für ihre Lösungen: Ächtung von körperlicher Gewaltanwendung bei allen Auseinandersetzungen, Verbesserung der Sprachfähigkeit, Stärkung der Kompromissbereitschaft.

Wir wollen einen partnerschaftlichen, freundlichen und friedlichen Umgang aller Mädchen und Jungen, aller Lernenden und Lehrenden, aller Eltern unserer Schule.

Wir wollen, dass die Kinder lernen Verantwortung für sich selbst zu tragen, für andere Kinder, für anvertraute Sachen, für Natur und Umwelt um uns herum.

Wir wollen das Selbstwertgefühl jedes einzelnen Kindes stärken und ihm Mut machen zur Selbstständigkeit.

Wir wollen zur Gleichberechtigung als eine selbstverständlich gelebte Einstellung erziehen (Überwindung geschlechtlicher, sozialer und kultureller Vorurteile, gemeinsam lernen, arbeiten, spielen).


 2.2 Ziele

 Um uns unserem pädagogischen Leitbild zu nähern, verfolgen wir folgende Ziele:

Alle Kinder sollen weiterhin schon in der ersten Klasse Sozialtraining erhalten.

Die Streitschlichterausbildung für SchülerInnen ist zum festen Bestandteil des Schullebens geworden und die Streitschlichtung durch SchülerInnen ebenfalls. Neben dem bereits vorhandenen Mediationsraum ist ein Schülerstreitschlichterraum eingerichtet. Wir wollen mit einigen der weiterführenden Schulen ein Konzept zur engeren Zusammenarbeit und Verzahnung im Bereich Mediation entwickeln.

Nach und nach werden alle KollegInnen in diesem Bereich weiter fortgebildet.

Die Schulregeln werden weiterdiskutiert, weiterentwickelt, umgesetzt und gegebenenfalls ergänzt.

Alle Schüler und Eltern werden informiert und unterzeichnen einen Vertrag.

Die Schülermitverwaltung wird ausgebaut und beschäftigt sich auch mit diesem Thema, damit auch aus diesem Bereich Verbesserungsvorschläge aufgenommen werden können.

Die Eltern und der Elternbeirat werden stärker mit einbezogen.

 

Anrede

* Pflichtfeld